JESUS - Sein Leben und Wirken
Fortsetzung von Seite "Jesus - Seine Lehre - Die Heuchler"
Matthäus 15,7 Ihr Heuchler, wie fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen (Jesaja
29,13):
8 »Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber
ihr Herz ist fern von mir;
9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«
Um welche Menschengebote handelt es sich denn genau?
Fangen wir bei WEIHNACHTEN an. Da wird der Geburtstag von Jesus gefeiert, im Dezember. Dies hat die Kirche einfach so festgelegt. Dabei ist zum einen ohnehin nicht in der Bibel festgehalten, wann dieser Tag denn wirklich war. Zum anderen: Jesus hat dies auch nicht geboten.
Er hat allerdings auch nichts dagegen, wenn wir uns jährlich daran erinnern. Es ist wie bei vielen Festen die Art und Weise, wie wir diese feiern und ob unser Herz dabei ist. Denn mittlerweile sind die Feste zur reinen Tradition verkommen.
Die ersten Gäste waren die Hirten, die aufgrund der Botschaft des Engels am Geburtsort von IHM vorbeigeschaut haben. Die edlen Herren aus dem Osten kamen kurz danach hinzu.
Wann seine Geburt am ehesten stattgefunden hat, darüber gibt es bereits einen Artikel von mir:
Auch das Feiern der HEILIGEN DREI KÖNIGE ist NICHT BIBLISCH, welches am 6. Januar begangen wird, und ab diesem Tag Spenden gesammelt werden für bedürftige Kinder. In Wirklichkeit haben diese 3 nicht selbst gesammelt, sondern bereits Geschenke für JESUS mitgebracht, für unseren König.
Und Spenden sammeln, dazu braucht es keine extra Tage, das kann man das ganze Jahr über machen. – siehe „Almosen geben“ im gleichen Artikel. Arme und Bedürftige gibt es immer.
Dennoch: Die Geburt Jesu ist ein wichtiges Ereignis. Es ist nicht verkehrt, daß wir an diesem Tag uns an seine Geburt erinnern. Nur die Art und Weise der Feier, wie es heute begangen wird, ist nicht in Ordnung. So meine persönliche Sichtweise.
Denn ganz besonders steht der Konsum im Mittelpunkt, und nicht JESUS, der auf die Welt gekommen ist.
OSTERN, ist eigentlich ebenso wenig biblisch. Denn Jesus kam zum PESSACH-FEST nach Jerusalem. Und Eier mit seiner Auferstehung zu verbinden, bzw. Bilder darauf zu malen und etwas damit zu machen, ist Götzendienst. Auch das Anbeten von Heiligen Bildern und Reliquien. siehe die orthodoxen Kirchen.
Dennoch: ist es wichtig, die Ereignisse rund um diese Tage nicht zu vergessen und zu verinnerlichen, was Jesus am Kreuz für uns getan hat; wieder auferstanden ist. Und genau genommen, sollten wir zur selben Zeit wie das Pessach-Fest uns an seine Kreuzigung und Auferstehung festlich erinnern, und nicht zu dem Zeitpunkt, den vor allem die katholische Kirche festgelegt hat.
Schließlich ist Jesu ein Jude, und im jüdischen Volk liegen auch unsere Wurzeln für unseren Glauben an Jesus.
Oder die FASTENZEIT ab dem Aschermittwoch bis Ostern. Jesus hat wohl 40 Tage gefastet, das uns aber niemals auferlegt, es IHM gleich zu tun.
Und es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Kirchenfeste, die besonders die katholische Kirche eingeführt hat, die WIRKLICH NICHT BIBLISCH SIND, und die weder die Apostel selbst noch Jesus geboten haben.
ERNTEDANKFEST, das ist dagegen biblisch. Schon dem Volk Israel wurde das als Gebot auferlegt, siehe 5 Mose 16,13-17.
„IHR HERZ IST FERN VON MIR“. Genau das ist der Punkt, den der Vater im Himmel durch die Propheten seinem Volk mitteilen ließ.
DAS HERZ. In der Bibel geht’s immer um das Herz.
Mit ganzem Herzen sollen wir unseren Vater im Himmel lieben
Mit ganzem Herzen sollen wir Jesus folgen, sonst sind wir laue bzw. kalte Christen.
Und was im Herzen ist, und was aus unserem Herzen kommt, dazu sagt Jesus selbst:
Matthäus 15,18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen
unrein.
19 Denn aus dem Herzen kommen böse
Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung.
20 Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht
unrein.
Markus 7,20 Und er sprach: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht den Menschen
unrein;
21 denn von innen, aus dem Herzen der
Menschen, kommen heraus böse Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord,
22 Ehebruch, Habgier, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Missgunst, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.
23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und machen den
Menschen unrein.
Auch diese Dinge sind es, die uns vom Vater im Himmel fernhalten. Was in unserem Herzen drin ist, das gleicht einem Schatz:
Lukas 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt
Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Matthäus 15,19 Denn aus dem Herzen kommen gute Gedanken, Vergebung, Treue, Zucht / Enthaltsamkeit, Kauf /
Erwerb, Wahrheit, Gutes reden.
Markus 7,21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen heraus Gute Gedanken, Zucht,
Enthaltsamkeit, Kauf/ Erwerb, Vergebung,
22 Treue, Großzügigkeit, Gutherzig, Gutmütigkeit /
Ehrlichkeit, Mäßigung, Gunst, Großzügigkeit, Demut, Vernunft.
Böse Gedanken > Gute Gedanken
Mord > Vergebung
Ehebruch > Treue
Unzucht > Zucht, Enthaltsamkeit
Diebstahl > Kauf, Erwerb
Falsches Zeugnis > Wahrheit
Lästerung > Gutes reden
Habgier > Großzügigkeit
Bosheit > Freundlichkeit, Gutherzigkeit
Arglist > Gutmütigkeit, Ehrlichkeit
Ausschweifung > Mäßigung
Missgunst > Gunst
Hochmut > Demut
Unvernunft > Vernunft
Das klingt schon mal ganz anders. Ganz wesentlich anders. Allerdings müssen wir uns bewußt sein, daß wir nicht ausschließlich ein böses Herz haben, und ebenso wenig ein vollständig gutes. In den allermeisten von uns steckt ein gemischter Schatz; gemischt aus guten und schlechten Gedanken.
Wir müssen und wollen daher bereit sein, uns verändern zu lassen, an uns arbeiten lassen, damit der gute Schatz in uns sich vermehrt und der schlechte Schatz immer geringer wird.
Matthäus 22,18 Als nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr
mich?
19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie
reichten ihm einen Silbergroschen.
20 Und er
sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
Eine klare Sache, für die Jesus im Grunde genommen nicht gefragt werden müßte. Jesus sieht kein Problem darin, daß wir Steuern zahlen.
Wir leben in dieser Welt, in verschiedenen Ländern auf dieser Erde. Und da die allermeisten Steuern verlangen, so zahlen wir ebenso die Steuern, die uns auferlegt werden. Auch wenn uns das nicht immer so gefällt.
In Deutschland ist es ja so, daß ab einem bestimmten Jahreseinkommen eine Steuererklärung gemacht werden muß.
Matthäus 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den
Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.
Wie ist das denn zu verstehen? Die Schriftgelehrten und Pharisäer halten demnach einen Schlüssel in der Hand. Und zwar den für das Himmelreich und das Wissen darüber. Gerade die Schriftgelehrten und Pharisäer kannten sich gut in der Schrift aus, im Wort Gottes, im ganzen AT.
Weil sie diese umfassend studiert haben. Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern des Volkes Gottes, das das Wort Gottes zumeist nur in den Synagogen hörte und dort unterwiesen werden.
Die Schriftgelehrten und Pharisäer kannten also die Schrift durch und durch. Aber eins nach dem anderen. Wir nehmen uns jeweils eine Teil-Aussage vor und untersuchen diese:
Sie schließen vor den Menschen die Tür zu. Doch warum tun sie das? Sie kannten doch den Inhalt ganz genau, und trotzdem schließen sie die Tür zum Himmelreich zu vor den Menschen, die gerne hineinwollen? Was für eine seltsame Art und Verhaltensweise.
Wir visualisieren daher dieses Thema und stellen uns das Himmelreich als einen Raum vor. Das erleichtert uns das Erkennen und Verstehen, was da wirklich los ist.
Sie schließen die Tür vor den Menschen zu, aber gehen nicht selbst hinein. Die Pharisäer und Schriftgelehrten machen also ein Geheimnis daraus. Sie wissen, was in diesem Raum ist, machen aber ein Geheimnis daraus. Sie behalten es lieber für sich. Sie behalten das Wissen über dieses Reich einfach für sich.
Warum tun sie das? Wenn ich mir bildlich dazu noch vorstelle, daß diese Gruppe vor der Tür steht, und es nicht zuläßt, daß wir überhaupt auch nur einen Blick durch das Schlüsselloch werfen dürfen.
Es geht um das Wissen, denn WISSEN IST MACHT! Ihnen geht’s um Macht, Anerkennung, Ehre, weil sie ja mit ihrem Wissen ja glänzen können vor dem Volk.
Und trotz dieses Wissens um das Himmelreich gehen sie selbst nicht hinein. Und somit uns voran. Warum? Wovor haben sie denn Angst? Oder liegt es an den falschen Lehren, die sie lehren, um die sie durchaus wissen. Und deshalb Angst haben.
Hm. Warum stellen sie denen in den Weg, die ins Himmelreich wollen? Je mehr ich mir dieses Bild mit den Pharisäern vor der „Himmelstür“ anschaue, desto mehr komme ich zu einigen Erkenntnissen.
Ihr Herz ist verhärtet. Und weil sie wegen ihres Herzen nicht reinkommen dürfen, so dürfen auch nicht alle andren Menschen ins Königreich der Himmel.
Sie vermitteln falsche Gottesbilder. Nämlich einen strafenden Gott , anstelle eines liebenden. Was ja unter anderem dazu führte, daß sie bzw. ihre Väter die Propheten töteten, die das Volk Gottes zur Umkehr bewegen wollten.
Und sie schließen die Tür vor den Menschen zu, weil sie nicht wollen, daß diese Menschen die wahre Wahrheit kennenlernen wollen. Sie halten sie davon ab, die Wahrheit über Jesus und das Himmelreich (Reich Gottes)zu erfahren.
Und ihre Menschengebote tun ein Übriges, um die Menschen davon abzuhalten, eine enge und intime Beziehung mit dem Vater im Himmel, mit Jesus und mit dem Heiligen Geist aufzubauen, zu führen und zu pflegen.
Was bedeutet das für uns? Wir lassen diese Schriftgelehrten links liegen, wir ignorieren unsere Kirchenführer und sonstigen Leiter in der Gemeinde. Und lassen uns stattdessen alles vom Heiligen Geist zeigen und erklären.
Denn andere Lehrer brauchen wir nicht. Und die Salbung ist der Heilige Geist.
Matthäus 23,15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr.
Es ist zwar lobenswert, daß die Schriftgelehrten und Pharisäer missionieren und Menschen aus anderen Völkern zum Glauben führen. Aber was aus diesen Bekehrten bzw. Konvertierten dann wird, so sind diese lt. Jesus dann noch schlimmer als diese selbst, was das Einhalten der Gebote betrifft.
Was auch wiederum sicherlich mit den Menschengeboten zu tun hat. Diese „neuen“ Juden wollten es richtig machen, was das Einhalten der Gebote betrifft. Besonders eifrig waren sie darauf bedacht, auf das zu achten, was diese Pharisäer sie lehrten.
Matthäus 23,16 Weh euch, ihr verblendeten Führer, die ihr sagt: Wenn einer schwört bei dem Tempel, das
gilt nicht; wenn aber einer schwört bei dem Gold des Tempels, der ist gebunden.
17 Ihr Narren und Blinden! Was ist mehr: das Gold oder der Tempel, der das Gold heilig macht?
18 Oder: Wenn einer schwört bei dem Altar, das gilt nicht; wenn aber einer
schwört bei dem Opfer, das darauf liegt, der ist gebunden.
19 Ihr Blinden! Was ist mehr: das Opfer oder der Altar, der das Opfer heilig macht?
20 Darum, wer schwört bei dem Altar, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt.
21 Und wer schwört bei dem Tempel, der schwört bei ihm und bei dem, der darin
wohnt.
22 Und wer schwört bei dem Himmel, der schwört bei dem Thron Gottes
und bei dem, der darauf sitzt.
Was sagt denn Jesus dazu? Hier ist ER klar und deutlich:
Matthäus 5,34 Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören
sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;
35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.
36 Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar
weiß oder schwarz zu machen.
37 Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
Zum einen: es ist besser, wenn wir erst gar nicht schwören, geschweige denn überhaupt etwas versprechen. Was wir dann gar möglicherweise gar nicht einhalten können, oder erst recht nicht eigentlich gar nicht wollen.
Und wimmeln dann den anderen ab mit einem „Ja, …“ und weiteren Worten wie „… ich mach es“ ab. Und wir am Ende es dann doch nicht machen, worum wir gebeten worden sind.
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Copyright: Silke Maisack
Du hast in dir den Himmel und die Erde
Hildegard von Bingen